Etappe 2026 – 7: Jetzt umgekehrt: Korfu-Stadt – Benitses; 8,8 sm
In unseren zwei Tagen in Korfu-Stadt lassen wir uns durch die Gässchen treiben. Bei einem hervorragend sortierten Shipchandler decken wir uns mit dem Nötigsten ein: eine neue Spannschraube für die Segellatte und eine Automatikweste für Annika, denn inzwischen sind sowohl ihr Lifebelt als auch die Feststoffweste schlicht zu klein geworden.

Zwei Nächte lang begleiten uns außerdem die elektronischen Beats der Bucht-Beachbar, die irgendwo zwischen Hafenromantik und Open-Air-Disko angesiedelt ist, bevor wir weitersegeln.
Eigentlich hatten wir noch eine Nacht vor Anker geplant, doch das vorhergesagte Wetter ist nicht einladend, und ich möchte den Rest unseres Urlaubs lieber entspannt angehen. Also steuern wir nochmals Benitses an, dort wollen wir eine ruhige Nacht verbringen und planen am Mittwoch erneut in die Mandraki Marina zurück zu kommen, um uns dann am voraussichtlich gewittrigen Donnerstag in die Gouvia Marina zu verholen, unserem Sommerlager für die kommenden Wochen.
Wir kreuzen bei zunehmendem SO Wind der Küste Korfus entlang. Annika weiht stolz Ihre neue Automatikweste ein. Nach unserem Anlegemanöver bei Seitenwind bei dem Tatjana dem Marinero in der Anfahrt bestimmt mitteilt, dass sie wegen des Windes zunächst die “andere” Heckleine braucht, baut Annika hinter dem Boot einen Verkaufsstand für selbstgebastelten Armbänder auf. Sie ist stolz woe Oskar als sie als sie gerade am Strand schnorchelt tatsächlich zwei verkauft und immerhin 3,80 € einnimmt, Sie ist so aufgeregt, dass 50 Cent Ihrer Einnahmen direkt ins Hafenbecken kullern. Ich schrubbe das noch immer ziemlich dreckige Deck.

Abends gehen wir im Besten Restaurant des Urlaubs dem essen. Nach leckeren Oktopus und Soutzoukakia im Oi Oiraes gehen wir schlafen. Wir wollen morgen früh raus, es kommt Wind…