Etappe 8: Monaco – San Remo (20.2 sm)

Unsere bisher längste Tagesetappe führte uns gestern vom Fürstentum Monaco nach Bella Italia. Genauer in die Küstenstadt San Remo. Da weder Tatjana noch ich San Remo von früheren Besuchen kennen, planen wir ein bisschen Sight-Seeing und wollen daher 3 Nächte hier verbringen, bevor wir die ligurische Küste weiter nach Norden segeln.

Nachdem wir am ersten Tag trotz Tripadvisor-Warnung versucht hatten mit dem Kinderwagen San Remos Altstadt zu erkunden, waren wir am Folgetag schlauer und haben Annika per Babytrage die vielen Treppen den Hausberg San Remos hinauf zur Kirche Santuario della Madonna della Costa getragen.

Natürlich haben wir auch hier wieder jede Menge regionaler kulinarischer Spezialitäten probiert. Neben Farinata (ein Socca ähnlicher Fladen), Focaccia di Recco con stracchino haben wir auch jede Menge Pasta, Pizza und Espresso verkostet. Spektakulär fand ich auch ein ausrangiertes Fischerboot, von dem aus abends im alten Hafen kleine frittierte Fische als Snack/Abendessen verkauft wurden.

Ansonsten haben wir die im Reiseführer beschriebene mondänen Seiten San Remos eher selten zu Gesicht bekommen, vielleicht sind wir aber auch von der Cote d‘Azur diesbezüglich einfach noch zu verwöhnt.

Etwas überrascht war ich, dass es in den zahlreichen Shipchandlern von San Remo nicht möglich war eine Papierseekarte mit sinnvollem Maßstab zu bekommen. Es waren ausnahmslos Übersegler verfügbar. Obwohl wir mit dem iPad navigieren, fühle ich mich doch wohler, ein offline Backup zur Hand zu haben.


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