Etappe 15: Portovenere – Marina di Pisa (34 sm)

Nachdem der Yachtclub in Marina di Carrara Sonntags offenbar leider keine Anrufe entgegen nimmt (es wurde 2 mal aufgelegt) haben wir uns, statt des kurzen Schlages zu den weissen Steinbrüchen erneut für eine lange Etappe entschieden und wollen direkt nach Pisa fahren.

Als der anfänglich wehende Wind aus Nord eingeschlafen war und wir die Segel wieder bergen mussten, wurden wir mit der ersten Delfin-Begegnung unserer Reise entschädigt. Es ist immer wieder ein tolles Erlebnis, diesen eleganten Meeresbewohnern mit dem Boot zu begegnen.

Nach einer erneut recht flachen Einfahrt in die direkt südlich des Flusses Arno gelegenen Marina liegen wir nun für einige Tage hier und wollen natürlich die Sehenswürdigkeiten der Stadt erkunden.

Das obligatorische Touristenbild aus Pisa

Am 2. Landtag haben wir vor mit Bus und Bahn das etwas im Hinterland liegende Lucca erkundet:

Da gegen Ende der Woche erneut Gewitter angesagt sind, wollen wir unseren Aufenthalt ggf. etwas ausdehnen und ein wenig am Boot arbeiten.

Zum Auftakt bin ich endlich mit dem Süßwasserleck weiter gekommen: Der Vorfilter der Wasserpumpe war gebrochen und von dort tropfte es munter in die Bilge vor dem Wassertank. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob dies wirklich das einzige Leck war und will auf jeden Fall noch den Einfüllbereich des hinteren Wassertanks genauer unter die Lupe nehmen. Aber die Wasserversorgung ist nach Ausbau des tropfenden Filters erstmal sichergestellt (die Pumpe scheint aber etwas gelitten zu haben und läuft deutlich lauter als zuvor).

Übeltäter Nr. 1: Gebrochener Vorfilter der Wasserpumpe. Ich bin gespannt ob ich in einem der nächsten Shipchandler Ersatz bekomme.

Ungeplant habe ich ausserdem die Pumpe der Bordtoilette ersetzt, nachdem es aus einem Riss des Gehäuseoberteils der Pumpe tröpfelte…

Die 2013 eröffnete Marina selbst bietet für 55,- Euro pro Nacht jede Menge Beton und wirkt an einigen Stellen bereits deutlich mitgenommen. Immerhin finden wir aber saubere Sanitäreinrichtungen vor und treffen auf freundliche Marineros, die Ihr Handwerk verstehen.


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