Etappe 21: Porto Azzuro/Elba – Punta Ala (16.4 sm)

Nach einem Motorsegeltag mit bis zu 2 Beaufort sind wir nach unserer Stippvisite auf Elba wieder in Punta Ala auf dem italienischen Festland angekommen.

Wieder AIS Signale ohne Ende bei der Überfahrt…

Unserem Cruisingmodus entsprechend bleiben wir hier 2 Nächte, bevor es weiter nach Süden geht. Das passt auch in sofern gut, als dass für Freitag Wind mit bis zu 30 Knoten angesagt ist. Zuviel für meine beiden Mädels an Bord.

Ausserdem gibt es den nächsten „Scheiss-Job“ zu erledigen. Nachdem ich in Pisa die tropfende Handpumpe der Toilette und in Portoferraio die verstopften Abwasserschläuche von der Toilette zum Seeventil ersetzt hatte, hatte ich eigentlich den Verdacht, der unangenehme Geruch aus der Fäkalientank-Backskiste käme von den dort verlegten (ebenfalls 20 Jahre alten) Schlauchleitungen. Leider zeigte sich hier bei genauer Inspektion allerdings, dass die Macerator-Pumpe ein Leck hat und munter vor sich in die Backskiste tropft.

Ersatz ist bei den beiden Mini-Shipchandlern hier in Punta Ala leider nicht zu bekommen und so werden wir wohl ab hier mit Wäscheklammer auf der Nase weitersegeln. Der Fäkalientank ist nach kurzzeitiger Benutzung also schon wieder gesperrt 💩.

Die Marina ist, was wir an Bord inzwischen als klassische Betonmarina bezeichnen: Weitab von jedem grösseren Ort, ein paar Restaurants im Hafen, Werft, Shipchandler, Duschen, Waschsalon fertig.

Immerhin sind die WCs und Duschen in einem sehr gepflegten Zustand und wir haben lustige Nachbarn: Eine russische Charter-Männergruppe, die den Tag mit einem deftigen Frühstück mit Eintopf und Dosenbier startet 🥴

Auch unser Plan für ein Winterlager für Zanzibar wird langsam konkreter. Wir schwankten zunächst noch zwischen Rom und Neapel. Da die Marina in Rom allerdings ideal in Flughafennähe gelegen ist, wollen wir Zanzibar für dem Winter dort bei einer Werft unterstellen.


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