Etappe 22: Punta Ala – Porto Santo Stefano (31.6 sm)

Nach einem Starkwindtag im Hafen, folgte heute wie so oft ein Motor bzw. Motorsegeltag. Immerhin konnten wir die letzten beiden Stunden nach Porto Santo Stefano am Südende der Toskana die Genua ein wenig zu Hilfe nehmen um Speed zu machen.

Hier liegen wir an einem Schwimmsteg im Porto Domiziano und wurden trotz fehlender Italienisch-Kenntnisse sehr freundlich empfangen. Im Gegensatz zu Porto Azzurro, hat auch das Anlegemanöver mit Seitenwind bestens geklappt. Die Dame im Hafenbüro mit der Tatjana gestern telefoniert hatte (ohne gemeinsame Sprache) erinnerte sich sofort an die Bambina und empfing uns herzlichst. Endlich!

Da es auf See auch morgen wieder etwas ruppiger zugehen soll, werden wir morgen einen Hafentag mit Sightseeing in diesem Fischerort einlegen, an dem viele Italiener Ihren Urlaub verbringen. In der örtlichen Apotheke haben wir zum zweiten Mal nach Genua Beikost-Gläschen für Annika verproviantiert (diesmal Zucchini-Kartoffel).

Da auch für Mitte nächster Woche kräftiger Wind angesagt ist, werden wir uns anschliessend wohl von hier aus nach Porto Ercole verholen statt nach Giglio aufzubrechen. Aber bis dahin kann sich die Wettervorhersage ja noch einige Male ändern.

Morgens vor unserer Abfahrt war es dann nochmal kurz spannend, als sich der Anker der Gigliofähre (diese legt in Porto Santo Stefano mit Anker an) am Grund des Hafens verfing und die Fähre bedrohlich nahe an die Schwimmstege mit den Tagesgästen kam. Aber der Kapitän der Fähre hat es geschafft die Fähre zu stabilisieren und nach einigem hin und her mit Beiboot-Unterstützung konnte die Fähre mit ca. 20 minütiger Verspätung nach Giglio aufbrechen…


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