Etappe 2020-8: Capri – Arechi (30.1 sm)

Durch die angekündigten Gewitter herscht heute auch an Bord Spannung: Kommen wir davon oder erwischt es uns? Auch das Meer ist laut italienischem Wetterdienst “agitato” also aufgeregt. Vorsorglich haben wir vor dem Ablegen deshalb die Rettungswesten rausgekramt. Gegen Nachmittag kommen sie auch zum Einsatz.

Wind bis 30 Knoten direkt von hinten und rund 1.5 Meter Wellen spülen uns mangels verfügbarem Liegeplatz an der Amalfiküste vorbei in die erste Betonmarina des Jahres (vom Starthafen in Ostia abgesehen) nach Arechi.

Natürlich wurde auch hier auf unsere Funksprüche vor der Hafeneinfahrt nicht reagiert und wir mussten im Schutz der Mole im Vorbecken des Hafens erneut zum Telefon greifen.

Kaum festgemacht kam das angekündigte Gewitter mit ausgewachsenem Wolkenbruch.

Da es um die Marina in Arechi herum zwar ein Fussballstadion, aber keinen wirklichen Ort gibt (und auch das versprochene WLAN wiedermal nicht funktioniert) wollen wir gleich am nächsten Morgen weiter ins 20 Seemeilen entfernte Agropoli. Auch morgen wollen wir früh aufbrechen, denn erneut sind für den Nachmittag Gewitter angesagt.

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