Etappe 2020-16: Vulcano – Lipari (7 sm und ein komischer Anruf)

Nach einer morgendlichen Wanderung hinauf zum Vulkan, sind wir heute gegen 12:30 von Vulcano aufgebrochen und haben uns auf den Weg ins nur 4 Seemeilen entfernte Lipari gemacht.

Unterwegs haben wir die neuen Reffleinen markiert (sie sind etwas zu lang und sollen noch eingekürzt werden) und sind anschliessend etwas unter vollem Segeln vor Lipari herumgekreuzt.

Nach einer beinahe Kollision mit einem italienischen Segelboot (er unter Motor, wir unter Segeln) entdecken wir beim Blick auf unser Handy einen Anruf der Marina unseres angedachten Zielhafens. Wir versuchen natürlich sofort zurück zu rufen, es ist aber grade Siesta und wir erreichen niemanden. Aufgrund der angespannten Liegeplatzsituation auf den Liparischen Inseln im August werde ich etwas unruhig und wir entscheiden ahnungslos zu tun und umgehend unseren Zielhafen anzulaufen. 

Wir werden nach kurzem Funkkontakt am Liegeplatz an einem Schwimmsteg in der offenen Bucht vertäut und erleben mit, wie abends ein Partyboot nach dem anderen am Steg festmacht. Ferragosto: Spring Break auf italienisch. Der Grund für den Anruf, lässt sich nicht herausfinden.

Egal! Spät abends wird der letzte uns noch fehlende Liegeplatz auf den Liparischen Inseln bestätigt. Wir hatten zwischenzeitlich befürchtet, vor unserem schon länger gebuchten Aufenthalt am Stromboli, noch einmal nach Sizilien oder zum italienischen Festland zurück zu müssen.

Morgen geht es für uns nach einer Erkundungstour durch Lipari an die teuerste Boje der Welt nach Panarea. Vielleicht sollte man die Liparischen Inseln eher nicht im August besuchen 🤪.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.