Zweite Welle im Homeoffice

Nachdem Corona Europa immer noch (oder inzwischen wieder) fest im Griff hat, versuche ich mich mit Bootsprojekten vom grauen November-Alltag abzulenken.

Um im nächsten Jahr hoffentlich mehr Nächte als bisher vor Anker verbringen zu können 😉 und dabei nicht auf den Kühlschrank verzichten zu müssen, haben wir uns entschieden, unser Bimini mit aufknöpfbaren Solarzellen auszurüsten. Die Mittelmeersonne soll unseren Energiebedarf (oder zumindest Teile davon) decken.

Ausserdem gab es ein Update von der Werft in Tropea. Dort lassen wir unter anderem das Unterwasserschiff neu aufbauen (und den Kiel entrosten, den die vorherige Werft verhunzt hat)

Vorher
Nach dem Sandstrahlen
und Nachher 🙂

Es geht voran, leider kam inzwischen aber auch schon die erste Rechnung von der Werft 😉

Eigentlich wollten wir zum Start der Vendee Globe im November einen kurzen Abstecher an die französische Atlantikküste machen, um dieses Segel-Spektakel live vor Ort zu verfolgen. Durch die Coronabeschränkungen war dies jedoch nicht möglich und so verfolge ich die gerade laufende Regatta mit großem Interesse vom heimischen Sofa aus.

Auch die Etappenplanung fürs nächste Jahr (alle Corona-Daumen gedrückt) schreitet voran. Wir haben voraussichtlich zwei mal drei Wochen Zeit in denen ich gerne durch die Straße von Messina und nach Malta segeln würde. Wo wir dann im nächsten Winterlager landen, steht derzeit noch nicht fest, aber immerhin gäbe es sowohl auf Malta als auch auf Sizilien Flughäfen (sollte der Flugverkehr sich bis nächstes Jahr normalisieren, wäre das vermutlich die eleganteste Lösung). Auf jeden Fall wollen wir im Vergleich zu diesem Jahr nochmals langsamer um den Stiefel gondeln um uns vom Homeoffice Stress zu erholen.

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