Noch eine Woche: Sich permanent ändernde Einreisebestimmungen sorgen für Kopfzerbrechen. Immerhin, unsere Solarzellen sind bereits in der Werft angekommen

Morgen in einer Woche wollen wir den Flieger in Richtung Italien besteigen. Wir müssen noch packen, klar. Mehr beschäftigt mich derzeit aber die Frage, ob ich bei den doch recht komplexen Reisebestimmungen auch wirklich nichts übersehen habe, was unserer Reise noch im Wege stehen könnte. Die Coronasituation ist trotz aktuell recht niedriger Fallzahlen kompliziert. Die aufkommende Delta-Variante sorgt für einige Unsicherheit. Daran muss man sich aber wohl gewöhnen, wenn man wie wir in einer „Pandemiepause“ ins Ausland reisen möchte.

Immerhin ist inzwischen ganz Italien „weisse Zone“. Es gibt also nur noch relativ leichte Einschränkungen wie Maskenpflicht und Abstandhalten.

Auch die Einreisebestimmungen sind moderat:

  • Kinder unter 6 Jahren (und somit auch Annika) sind bei der Einreise aus der Schweiz von der Testpflicht ausgenommen.
  • Tatjana und ich haben jeweils ein digitales Impfzertifikat und sollten daher ebenfalls ohne weiteren Test nach Italien einreisen dürfen.

Zur Sicherheit habe ich die gebuchten Testslots am Abflugtag allerdings noch nicht gecancelt, man weiss ja nie.

Die Tatsache, dass ich ein Impfzertifikat aus der Schweiz, Tatjana aber eines aus Deutschland hat, stellt für Italien kein Problem dar. Wohl aber für Malta. Dorthin dürfte Tatjana (mit EU Zertifikat) inzwischen ohne Test reisen. Solange die EU das schweizer Zertifikat jedoch noch nicht vollständig anerkennt, bräuchte ich allerdings einen negativen PCR Test… Ich bin gespannt, ob sich das (wie inzwischen angekündigt) in den nächsten Tagen noch ändert (und ob wir zeitmässig überhaupt in der Verlegenheit kommen, einen Abstecher nach Malta in Betracht zu ziehen). Immerhin, würde Annika (und generell Kinder bis 5 Jahre) auch in Malta keinen negativen Test mehr benötigen.

Eine andere Sorge ist, dass unser Boot rechtzeitig fertig wird. Natürlich kennt die Werft unseren Anreisetag. Natürlich hat sie zugesagt, uns am Freitag den 16. Juli kurz vor Feierabend noch zu kranen. Ob aber sämtliche in Auftrag gegebene Arbeiten erledigt sind entzieht sich meiner Kenntnis. Die vormals sehr reaktionsschnelle Werft wird beim Beantworten meiner Anfragen per eMail oder WhatsApp zunehmend einsilbig und träge. Das letzte Update ist schon eine ganze Weile her und beunruhigte mich mit dem Plan man wolle mit den noch ausstehenden Arbeiten noch warten und diese erst Anfang Juli erledigen. Na ob das klappt. Ich versuche optimistisch zu bleiben.

Inzwischen wurden auch unsere Solarzellen durch UPS an die Werft geliefert (ich hoffe, dass sie in der letzten Woche vor unserer Anreise dort nicht verschwinden).

Es bleibt spannend…

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