Woche 4 (22.06.-29.06.2019): Es ist so weit: Wir legen ab!

Was lange währt, wird endlich gut. Unterwasserschiff und Schraube wurden am Montag von einer dünnen Algenschicht befreit, letzte Befestigungsmöglichkeiten für Annika installiert UND: Wir haben diese Woche tatsächlich die ersten Male abgelegt!

Nur für ein paar kurze Runden durch die Bucht zwar, aber immerhin konnten wir wichtige Manöver noch einmal durchspielen, bevor wir Ende Juni endgültig die Leinen los schmeissen und uns auf den Weg der Küste entlang in Richtung Italien machen. Weitere Highlights waren ein erstes Baden vom Boot aus und eine Hafenrundfahrt durch den mondänen Hafen von St. Tropez (auf eigenem Kiel!)

Natürlich gab es auch wieder ungeplante Bootsarbeiten zu erledigen: Nachdem wir letztes Jahr die drei Servicebatterien erneuert hatten, hat sich beim Wiedereinwassern nach der Reinigung des Unterwasserschiffs nun die Starterbatterie verabschiedet. Eine Tatsache die mir inzwischen nur noch ein gequältes Lächeln entlockt. Auf Booten geht permanent etwas kaputt. Diesbezüglich hatte ich einmal in einem Hafen von einem älteren Segler gehört, dass die Probleme mit dem Boot erst aufhören würden, wenn das Boot gesunken ist…(Hoffen wir mal dass es dazu nie kommt, da tausche ich doch lieber die Starterbatterie 🤪)

Die erste Verproviantierung haben wir ebenfalls erledigt. Gar nicht so einfach, so viele Lebensmittel und vorallem Getränke im Boot zu verstauen. Aber, was muss, das muss, schliesslich haben wir am Samstag unser Auto ins mutmaßlich 2 Tagesetappen entfernten St. Raphaël umgeparkt (dass die erste Etappe nach St. Maxime führt und mit 3,4 Seemeilen quasi ein Katzensprung ist, steht schon sehr lange fest. Ein diesbezügliches Versprechen wurde mir von Tatjana vor langer Zeit abgenommen 😉.) Unser weiterer Plan ist, das Auto weiter an den Flughafen vom Nizza zu bringen, um damit Mitte Juli zu Annikas Kinderarzttermin Mitte Juli damit zurück nach Hause zu fahren und den Rückweg zum Boot ca. 1 Woche später dann mit dem Zug zu absolvieren.

Woche 3 (14.06.-21.06.2019): Näharbeiten, ein Kindersitz und wieder keinen Meter gesegelt

Das Leesegel für die Achterkoje ist genäht und installiert und das Laminierdrama um die aus Sperrholz gezimmerte Isofixhalterung (s. (geplanter) separater DIY Post) für den Salon geht langsam zu Ende. Warum zum Teufel kann man überhaupt unvernähte Glasfasermatten kaufen? 🤬🤯🥵😡🤮

Am kommenden Montag haben wir den lang ersehnten to Krantermin bei der Werft um das Unterwasserschiff zu reinigen, dann können wir endlich auf passendes Wetter warten um zumindest zum ersten Probeschlag abzulegen. Tatjana wünscht sich nicht zu viel Wind aus vorwiegend achterlichen Richtungen, keine Welle und strahlenden Sonnenschein 😉 Mal sehen wie nahe Wunsch und Wirklichkeit diesbezüglich zusammen liegen.

So langsam wird es aber auch wirklich Zeit, endlich die Leinen los zu werfen: Der Hafenkoller wird immer schlimmer. Noch nie haben wir 3 Wochen auf einem Boot im Hafen gehockt ohne eine einzige Seemeile zu segeln. Aber wir waren eben auch noch nie mit Säugling unterwegs und eventuell haben wir (ich) den Aufwand ein Segelboot mit Fahrt durchs Wasser babysicher zu gestalten “etwas” unterschätzt…

Immerhin waren wir die letzten Tage jeweils frühmorgens, bei noch Kleinkind kompatiblen Temperaturen alle zusammen am Strand.

P.S.: Ja, die Original-Polster sind schrecklich. Sie verschwinden bei nächster Gelegenheit unter bereits jetzt lose darüber gelegten dunkelblauen Ikea Decken, die mittels vernähtem Klettverschluss an Ort und Stelle gehalten werden sollen. Dies war allerdings für uns kein Projekt, das zwingend vor dem ersten Ablegen abzuarbeiten war 😉

Woche 2 (06.06.-13.06.2019): Tatjanas 40. Geburtstag, ein sehr schnelles Boot und weitere Bootsprojekte

Nachdem wir das Schiff soweit auf Vordermann gebracht hatten, dass ein Gast in der Achterkoje übernachten konnte, haben wir diese Woche mit einem netten Restaurantbesuch im Bergdorf Grimaud Tatjanas 40. Geburtstag gefeiert.

Auch die Werft wurde nach einer persönlichen Vorsprache endlich (und gerade noch rechtzeitig zur Veröffentlichung dieses Artikels) aktiv und hat das „zu viel“ an Motoröl entfernt. Ich bin gespannt, wie oft wie noch vorstellig werden müssen um einen Krantermin für die geplante Reinigung des Unterwasserschiffs zu bekommen.

Die anderen Bootsprojekte gehen ebenfalls voran. Vor dem ersten Ablegen zum Probeschlag (den Liegeplatz hier haben wir zwecks Eingewöhnung auf dem Boot bis Ende Juni bezahlt) muss eigentlich nur noch die Isofix-Halterung für Annikas Kindersitz im Salon montiert werden und ein Leesegel für die Achterkoje geschneidert werden, damit das ganze Babyzubehör sich nicht bei jeder Wende in der Heck-Kabine verteilt. Inzwischen haben wir hierfür aber immerhin fast alle Utensilien im örtlichen Baumarkt und im Stoffladen in Toulon organisiert (der Preis war eine weitere quengelige Autofahrt mit Annika. Da unsere Tochter aber auch bei jeder Autofahrt zum Supermarkt schreit als würde ihr schlimmes widerfahren, stumpfen wir diesbezüglich wohl inzwischen bereits etwas ab).

Auch wenn wir selbst diese Woche erneut 0 sm geloggt haben, passiert in der Bucht von St Tropez seglerisch Interessantes. Der Rolex Giraglia Cup geht mit den Offshore Rennen in die heisse Phase. Dank AIS, Fernglas und einem Teleobjektiv konnte ich gestern Bilder von Malizia schiessen. Einer IMOCA60 mit der der deutsche Segler Boris Herrmann als erster Deutscher überhaupt 2020 an der Einhand Regatta Vende Globe teilnehmen will…

Woche 1 (29.05.2019 – 05.06.2019): An Segeln ist nicht zu denken

Es scheint, als würde es Annika gefallen. Gott sei Dank! Ich habe den Eindruck, dass Sie an Bord sogar besser schläft als zuhause (wenn auch nicht im eigens eingebauten Baby-Reisebettchen sondern an Mamas Brust).

Das Deck ist geschrubbt, erste Bootsprojekte sind abgehakt und wir können sogar die ersten Restaurantbesuche zu dritt auf der Habenseite zu verbuchen.

Zwei Werftmitarbeiter haben die Segel angeschlagen, die über den Winter entfernt wurden und das Gasleck behoben. Ausserdem will man sich Anfang der Woche um das Motoröl-Problem zu kümmern. Ich bin gespannt.

Inzwischen lichtet sich auch das Chaos unter Deck etwas und es wird langsam wohnlicher. Gerade rechtzeitig, für den sich anlässlich von Tatjanas 40. Geburtstag ankündigenden Besuch aus Deutschland, der in der Achterkoje unterkommen soll.

Ausserdem haben wir diese Woche das Dinghy aufgepumpt, den Heckkorbgrill installiert und bereits damit gegrillt.

An Segeln ist leider derzeit aber noch nicht zu denken. Vorher gilt es einige wichtige Projekte abzuarbeiten: Eine Isofixhalterung soll im Salon installiert werden, um Annika’s Maxi-Cosi auch im Boot verwenden zu können, ausserdem planen wir die Installation eines Leesegels in der Achterkoje um eine der beiden Kojen unterwegs als seegängigen Stauraum nutzen zu können.

Insgeheim hoffe ich, dass eine weitere Woche dafür ausreicht und wir schon bald zu einem ersten Probeschlag ablegen können. Das könnte aber durchaus knapp werden…

Auch an der Motorölsituation hat sich bisher nichts geändert. Wir sind im Süden 😉

Heulboje auf grosser Fahrt oder: Anreise zum Boot

27.05.2019

Heute geht es endlich los!

Nach Monaten der Vorfreude auf die gemeinsame Elternzeit im Mittelmeer und nachdem im Packstress der letzten Tage die Nervosität immer weiter zunahm, geht es heute endlich gen Süden.

Es fühlt sich ziemlich seltsam an. Deutlich  anders als ein normaler Urlaub. Schliesslich wissen wir diesmal nicht, wie lange wir genau unterwegs sein werden und wo unsere Reise ca. Ende Oktober enden wird.

Was wir bisher aber wissen, ist, dass wir heute in einer Kolonne aus eigenem Kombi und Mietwagen nach Grenoble ungefähr die halbe Strecke zum Boot zurück legen wollen (auf See wären das ca. 163 sm, allerdings unter Motor ;-)). Das zweite Auto ist notwendig, da wir ausser Rettungsinsel, Gangway, neuer Dieselheizung und diversem anderem Bootszubehör dieses Mal vom Windeleimer bis zum Mobile auch allerlei Babybedarf im Gepäck haben.

28.05.2019

Nach 2 Stillpausen sind wir gestern nach einer mässig quengeligen ersten Etappe am Zwischenstop in Grenoble angekommen und haben hier die erste (unruhige) Nacht ausserhalb der eigenen 4 Wände verbracht. Heute geht es weiter ans Meer respektive zum Boot. Ich bin gespannt wie sich die zweite Etappe entwickelt.

29.05.2019

Nach einer weiteren 4 h Etappe mit fast durchgehendem Geschrei von der Rückbank und deutlich mehr Stillpausen haben wir es endlich zum Boot in Port Grimaud geschafft.

Nachdem der Mietwagen leer geräumt ist, herscht an und unter Deck ein Chaos dessen Beseitigung sicherlich mehrere Tage dauern wird. Erst danach wollen wir das Gepäck aus dem eigenen Auto nach und nach ausräumen.

Das Boot ist soweit in einem guten Zustand und das neue stehende Gut funkelt in der Sonne (Ein Bild wird hier absichtlich nicht gezeigt, das Deck sieht sehr traurig gelblich-grau aus und freut sich auf den Kärcher).

Die neu verbauten Seeventile in der Toilette sind herrlich leichtgängig. Kritik an der Winterarbeit der Werft gibt es aber leider auch:

Zum Einen waren der Hauptstromkreis eingeschaltet und das Seeventil für den Motor offen als wir an Bord kamen (das würde ich einfach unter schlechter Seemannschaft verbuchen). Zum Anderen gibt es 2 “echte” Mängel:

Trotz durchgeführter (oder zumindest berechneter) Gasprüfung gibt es an einer Verschraubung hinter dem Ofen ein kleines Gasleck, das mir mit dem Lecksuchspray sofort ins Auge sprang.

Beim durchgeführten Motorservice wurde augenscheinlich zu viel Motoröl eingefüllt. Auf der Rechnung stehen satte 6l Öl. Eine kurze Rückfrage beim Hersteller fördert zu Tage, dass in unseren Motor nur 3,8l Öl „passen“. Das wird noch eine lustige Diskussion mit der Werft.

Aufgrund unserer Erfahrung im Umgang mit Werften (in der Schweiz) überraschen uns solche Dinge inzwischen aber nicht mehr übermässig. Ich bin gespannt, wie schnell die verbliebenen Problemchen behoben werden.

Jetzt geht‘s erstmal ans Putzen und Verstauen…

Tausche Business Outfit gegen Badehose

Nachdem die Werft über den Winter mit dem Ersatz von Seeventilen und stehendem Gut ganze Arbeit geleistet hat, wurde aus dem ursprünglichen Plan einhand oder zu zweit als Paar um die italienische Halbinsel herum zu segeln mit der Geburt unserer Tochter Annika im März zwischenzeitlich das Projekt: Elternzeit im Mittelmeer.

Wir haben also in Sachen Sicherheitsausrüstung noch einmal nachgelegt (Epirb, Rettungsinsel etc.) und fühlen uns nun mehr oder weniger bereit für das neue Abenteuer: Segeln mit Säugling.

Im Mai soll es zunächst für einige Zeit zur Eingewöhnung zurück an Bord nach Port Grimaud gehen. Ende Juni wollen wir dort dann die Leinen loswerfen und uns mit Kurs Ost auf den Weg gen Italien machen.

Da mein Arbeitgeber (gerade noch rechtzeitig) eine neue grosszügige Elternzeit-Richtlinie verabschiedet hat, haben wir den gesamten Sommer Zeit herauszufinden, wie wir zu dritt auf knapp 11 m mit eingeschränktem Komfort zurecht kommen und wie weit wir es letztlich um den Stiefel schaffen: Der Weg ist das Ziel 😉

Wir werden berichten…

40. Geburtstag an Bord

Anfang Oktober haben wir zum letzten Mal für 2018 zwei Wochen an Bord verbracht und meinen 40. Geburtstag mit Familie und einigen Freunden gefeiert.

Nach Herbststurm und sintflutartigem Regen fiel unsere Eberspächer Dieselheizung aus, so dass wir uns für die letzten Tage im immer feuchter werdenden Boot mit einem Heizlüfter aus dem Baumarkt behelfen mussten (Irgendwas ist wirklich immer :-))

Beim Verlassen des Bootes haben wir dieses nach bestem Wissen und Gewissen winterfest gemacht: Wir haben die Rollgenua und die Sprayhood abgeschlagen, die Trinkwassertanks und den Motor jedoch nicht speziell eingewintert. Hier hoffen wir auf einen milden Winter im Mittelmeer (die Wassertemperatur an der Cote d’Azur fällt wohl nur selten unter 10°C).

Im Winterlager sollen von einer Werft letzte Arbeiten für den geplanten Trip durchgeführt werden. Unter anderem werden die Seeventile in der Toilette und das stehende Gut das immerhin schon 19 Jahre auf dem Buckel hat ersetzt. Ausserdem haben wir 2 Schichten Antifouling und diverse Kleinigkeiten in Auftrag gegeben.

Ich bin gespannt, ob sich die(se) Werft an den abgesprochenen Zeitplan hält und das Boot Ende Februar 2019 fertig ist (durch unser „Erstboot“ in der Schweiz bin ich was den Umgang mit Werften angeht durchaus leidgeprüft und seither eher skeptisch). Let´s wait and see…

Dritter Besuch an Bord

Nach wochenlangem Entgegenfiebern im Büro war es am 7. September endlich so weit und wir fuhren das dritte mal zum Boot nach Frankreich.

Bei diesem Besuch wollte ich unter anderem die Gasinstallation auf Vordermann bringen, die neuen Kabel am Ladegerät einbauen usw.

Ausserdem freue ich mich schon, nach einer langen Wartezeit auf’s Flaggenzertifikat endlich zum ersten Mal offiziell die deutsche Flagge am Heck hissen zu dürfen.

Ein weiterer Besuch an Bord ist für Anfang Oktober geplant. Dann will ich dort meinen 40. Geburtstag feiern und mit der Werft die für den Winter geplanten Arbeiten durchsprechen (neben einigen Kleinigkeiten ist unter anderem geplant die Seeventile in der Toilette sowie das stehende Gut am Rigg zu tauschen)

Irgendwas ist immer

Bei unserem zweiten Aufenthalt an Bord im Juli 2018 sind wir (nachdem wir alle Leinen, Schoten und Fallen zugeordnet hatten) das erste Mal gesegelt.

Die Segel sind in einem recht guten Zustand allerdings sollte wohl die ein oder andere Leine ersetzt werden und div. Umlenkrollen könnten etwas WD-40 vertragen.

Die Installation des neuen ICOM Funkgeräts und des AIS Transponders klappte reibungslos (fast, wer kommt bitte auf die Idee das WLAN Passwort des AIS Transponders auf die Geräterückseite zu kleben? rtfm ;-))

Bei Temperaturen um die 35 Grad fiel uns irgendwann auf, dass die Kühlschrank nicht mehr lief. Unschön. Hochsommerlich warm und keine kalten Getränke an Bord. Also Multimeter raus und am Kühl-Kompressor die anliegende Spannung gemessen: 8.5 Volt. Oha, bisschen wenig. Sobald der Motor gestartet war und die Lichtmaschine Ihren Dienst verrichtete sprang der Kühlschrank wieder an. Komisch, wir hingen am Landstrom, sollten die Batterien nicht um die 13 Volt liefern??? Eine Messung direkt an den Polen der Verbraucherbatterien brachte Licht ins Dunkel: Auch hier nur 8.5 Volt. Mist, die sind wohl hin. Ausserdem nahmen wir einen merkwürdigen Kabelgeruch war. Ich sah hinter die Verkleidung und entdeckte am Radio ein merkwürdiges Relais, das ziemlich warm war, dessen Funktion sich mir aber nicht sofort erschloss…

In der brütenden Hitze haben wir also drei (alte) 100 Ah Batterien zum örtlichen Ship-Chandler getragen und drei neue a 108 Ah erstanden. Die „Bordkasse“ war mal eben um 500,- EURO schlanker.

Immerhin lief der Kühlschrank wieder und das Belohnungsbier konnte gekühlt genossen werden…

Am nächsten Morgen, himmlische Ruhe…. Mist, der Kühlschrank läuft schon wieder nicht. An den Batteriepolen lagen mickrige 11.X Volt an (wir waren dauerhaft am Landstrom und das Ladegerät lief).

Also das (original) Ladegerät (27A) ausgebaut und siehe da: Nun war auch klar, dass der Kabelgeruch nicht vom Relais am Radio verursacht wurde. Die Anschlüsse des Ladegeräts (Kabelschuhe) waren völlig verschmort. Glück gehabt!

Zurück zum Ship-Chandler und nochmal rund 500,- EURO in ein neues 40A Ladegerät investiert. O-Ton der dortigen Beratung: Mehr Ampere ist besser weil schneller…

Ah ja. Es war ziemlich warm (genau wie die Leitungen vom Ladegerät zu den Batterien anschliessend ;-)) und logisches Denken war in der Mittagshitze schwierig. Es zeigte sich, dass die serienmässigen 6mm2 Leitungen wohl eher für die 27A des alten Ladegeräts dimensioniert waren. Sie werden beim nächsten Besuch durch 8mm2 ersetzt. Immerhin lief der Kühlschrank nun (hoffentlich) dauerhaft wieder…

Der Trend geht zum Zweitboot

Aufgrund der Sprachbarriere in Italien entschieden wir uns gezielt an der französischen Mittelmeerküste nach einem potentiellen Boot zu suchen. Italien wäre von hier aus innerhalb eines Tagestörn erreichbar und zumindest Tatjana spricht fliessend französisch.

Nach einem Wochenendausflug an die Cote d’Azur Mitte März bei dem wir zwei Boote begutachtet hatten, fiel unsere Wahl auf eine super gepflegte Bavaria 34 von 1999 die einem britischen Eignerpaar gehörte und in Port Grimaud in der Bucht von St. Tropez (wirklich nur zufällig unsere Lieblingsecke in Frankreich ;-)) zum Verkauf stand.

Nachdem ein unabhängiger Gutachter keine gröberen Probleme beim Boot der Wahl sah haben wir im April dann tatsächlich ein Zweitboot gekauft:

Nachdem alles in trockenen Tüchern war, sind wir Anfang Mai das erste Mal für eine Woche zu Zanzibar gefahren, haben Sie innen uns aussen liebevoll geschrubbt und uns mit der üppigen Ausstattung (Kühlschrank, Heizung, Radar, etc.) an Bord vertraut gemacht.

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